Donnerstag, 24. November 2011

KiTa Mariä Himmelfahrt beim Thementisch Grün-Blau

Beim gestrigen Termin mit Verrtretern des Thementisch Grün-Blau der integrativen Stadtentwicklung erläuterte Architekt Kai Kühnel das städtebauliche Konzept um den Neubau der Kindertagesstätte mit zwei Kinderkrippen- und vier Kindergartengruppen.

Der alte Bebaungsplan hatte innerhalb seines Umgriffes neben der öffentlichen Bedarfsfläche Kindergarten auch ein Fläche für eine evangelische Kirche ausgewiesen. Für diese Kirche besteht heute kein Bedarf mehr, es wäre möglich gewesen, den Kindergarten dort zu plazieren.

Vorteil: zügiges Verfahren

Nachteil:
  • der An- und Abfahrverkehr hätte durch das Wohngebiet geführt werden müssen 
  • der Grünzug entlang der Bahn wäre entscheidend unterbrochen gewesen
Betrachtet man das Baurecht und die Flächenbilanz im alten Umgriff, so führt der Neubau selbst mit der neuen Wohnbebauung im Norden mit zwei Doppelhäusern zu einer "Entdichtung". Läßt man den Aspekt "Kirchengrundstück" ausser acht, so ergibt sich eine "Verdichtung" um 30 m2.

Man war sich schließlich einig daß unter dem Aspekt Verdichtung diese Baumaßnahme als unwesentlich zu betrachten ist. Trotzdem hielten einzelne Teilnehmer die Maßnahme unter städtebaulichen Aspekten für kritisch, da Wohnbebauung an den Bolzplatz heranrückt.

persönliche Anmerkung:
Die Thesen zur städtebaulichen Verdichtung der Elterniniative um Herrn Maier sind wenig nachvollziehbar und eine Aneinanderreihung von Pressemeldungen und Thesen allgemeiner Natur im Großraum München. Sie haben mit der Situation vor Ort garnichts zu tun und sind an den Haaren herbeigezogen. Herr Maier will hier bei anderen Initiativen andocken und durch Verbrüderung sich den Anschein von seriöser Argumentation geben. Der Thementisch Grün-Blau ließ sich dazu nicht benutzen.

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